Ist eine Zelltherapie bei ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) von der FDA zugelassen?
Keine regenerativmedizinische Therapie ist von der FDA für ALS zugelassen. Eine IND-autorisierte Studie, ein Expanded-Access-Antrag oder eine Registrierung ist keine Produktzulassung und belegt keine Wirksamkeit. In Europa unterscheiden sich Studien- oder Compassionate-Use-Genehmigungen von einer EMA-Marktzulassung. Patienten sollten das genaue Produkt, den Sponsor, die Registrierungsnummer, die zuständige Behörde und die Ethikgenehmigung überprüfen.
Evidenz zu ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) richtig einordnen
Amyotrophe Lateralsklerose (ALS oder Motoneuronerkrankung) ist eine neurodegenerative Erkrankung, die durch den fortschreitenden Verlust von Motoneuronen im Rückenmark, Hirnstamm und motorischen Kortex gekennzeichnet ist. Mehrere Mechanismen werden untersucht, darunter Exzitotoxizität, mitochondriale Dysfunktion, Proteinfehlfaltung und Neuroinflammation. Neurale Vorläuferzellen und mesenchymale Stromazellen werden hinsichtlich vorgeschlagener neuroprotektiver oder unterstützender Wirkungen untersucht, doch diese Mechanismen haben weder eine verlangsamte Progression noch eine wiederhergestellte Motorik beim Menschen nachgewiesen. Die Registertabelle auf dieser Seite listet relevante Studien und deren aktuellen Rekrutierungsstatus auf.
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Redaktionell geprüfte Bildungsinformation; keine medizinische Beratung und keine Aussage zur persönlichen Eignung.
Quellen & Weiterführende Literatur
- Register für Stammzellstudien (ClinicalTrials.gov) ↗
- Von Experten begutachtete Forschung (PubMed) ↗
- ISSCR – Patientenressourcen ↗
- FDA – Verbraucherberatung ↗
- EMA – ATMP-Framework ↗
- Registrierte Studien zu ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) (ClinicalTrials.gov) ↗
- Veröffentlichte Forschung zu ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) (PubMed) ↗